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Bräuche rund um die Hochzeitstorte

Veröffentlicht am 28.10.2011

Hochzeitsbräuche haben eine lange Tradition. Selbst rund um die Hochzeitstorte gibt es allerlei Brauchtum. Im Folgenden werden bekannte und weniger bekannte Hochzeitsbräuche rund um die Hochzeitstorte aufgelistet.

  • Anschneiden der Hochzeitstorte

Der wohl bekannteste Brauch rund um die Hochzeitstorte: Wer beim Anschneiden der Torte die Hand oben aufhat, hat im Eheleben auch das Sagen.

  • Gegenseitige Fürsorge

Das erste Stück der Hochzeitstorte gehört natürlich dem Brautpaar. Das Paar füttert sich damit meistens gegenseitig. Diese Geste bedeutet, dass das Paar in Zukunft füreinander sorgen möchte.

  • Reicher Kindersegen

Ein Kuss des Brautpaars über der Hochzeitstorte soll für einen reichen Kindersegen sorgen. Vorsicht ist bei höheren Torten geboten, nicht dass sie umgestoßen werden. Außerdem sollten Braut und Bräutigam nicht an der Torte ankommen, um Flecken an der Kleidung zu vermeiden.

  • Fünf Etagen

Eine Hochzeitstorte mit fünf Etagen steht für die fünf Lebensabschnitte von Braut und Bräutigam: Geburt, Konfirmation bzw. Kommunion, Hochzeit, Kinder und Tod.

  • Kaffeebohnen in der Hochzeistorte

Geht es nach dem Brauchtum werden zwei Kaffeebohnen – ein geröstete und eine ungeröstete – in die Torte eingebacken. Der Gast, der die geröstete Bohne in seinem Stück Torte vorfindet, soll bald heiraten, geht es nach dem Brauchtum. Der Gast mit der ungerösteten Bohne bleibt ledig.

  • Oberste Etage einfrieren

Laut Legende soll es Unglück bringen, wenn die oberste Etage der Torte am Tag der Hochzeit gegessen wird. Deshalb wird sie eingefroren und erst am ersten Hochzeitstag verzehrt. Wer sich an diesen Brauch halten möchte, sollte den Konditor darüber informieren, damit die oberste Etage „gefrierbereit“ zubereitet wird.

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